Klinikmanagement: Allgemeines und Aktuelles

Organisation und Leitung von Krankenhäusern unterscheidet sich im Grunde nicht von derjenigen anderer Dienstleistungsunternehmen.
Die Pflichten der Leitung in drei Richtungen – gegenüber den Patienten (anderswo: den Kunden), gegenüber den Mitarbeitern und gegenüber dem Unternehmen selbst sind die selben. Auch die Organisationstechniken kennt man aus anderen Branchen. Und keinesfalls ist das Gesundheitswesen etwa stärker reglementiert als andere Bereiche des öffentlichen Lebens. Und schließlich stimmt es nicht, dass die Vergütung der erbrachten Leistungen in Krankenhäusern grundsätzlich und strukturell unzureichend sei: Wie auch anderswo, hängt die Auskömmlichkeit mit dem Geld vorwiegend von der Qualität der eigenen Organisation ab. So lernen es auch die Studierenden (meist Master-Studium „Wirtschaftsingenieur“) des KIT bei mir:

Wir sind auch nicht der Meinung, dass man weiterhin versuchen sollte, gutes (Pflege-) Personal mit ethischem Druck zu halten oder aus dem Ausland zu importieren. Wir glauben, dass man zügig deren Vergütung auf ein angemessenes Niveau anheben und auf diese Weise den dauerhaften Mangel an guten MitarbeiterInnen beheben sollte:

Die Diskussion darüber, wie viele Krankenhäuser man für eine gute Versorgung der Bevölkerung braucht, und darüber, wie bedeutsam die Fahrdistanz zwischen Wohnort und Krankenhaus sei, ist im Gange. Ein unseres Erachtens guter methodischer Vorschlag wurdse in der sog. Bertelsmann-Studie (Sommer 2019) gemacht:

Die folgenden Seiten stellen allgemeine Informationen zur Krankenhausorganisation sowie (speziell) zur Frage von Behandlungsfehlern zur Verfügung. Über Rückmeldungen freue ich mich.

Martin L. Hansis, Dezember 2019