Bücher & Publikationen

Bücher zum Themenkomplex Qualitätsmanagement & Risikomanagement in der Medizin

Martin Hansis hat sich intensiv mit der Thematik der Fehlervermeidung und der krankenhausinternen Organisation beschäftigt. Seit 1982 unter anderem mit der Krankenhaushygiene. Ein Großteil seiner über 250 wissenschaftlichen Publikationen, unter anderem auch die Habilitation, befassen sich mit Fehlervermeidung, Hygiene und Organisation.

Buch „Klinisches Qualitätsmanagement im Alltag“

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Das Buch wendet sich an diejenigen klinischen Qualitäts- und Risikobeauftragten in Krankenhäusern, die ihre Aufgabe zwar „gut“ machen wollen, denen aber jedweder missionarische Eifer abgeht, die fürs Qualitätsmanagement auch kein Herzblut vergießen wollen, und die vor allem überhaupt keine Zeit haben, sich mit mehr als dem Allernotwendigsten zu beschäftigen. Ihnen gibt das Buch Hinweise, wie sie diese wenige kostbare Zeit möglichst effizient einsetzen. Es gibt auch Rat, an welchen Stellen sie etwas bei ihren Geschäftsführungen nachdrücklich verlangen müssen, weil sonst alle gemeinsam in große Schwierigkeiten kommen können. Und es gibt Hinweise, wie sie ihre Arbeit anständig erledigen, obwohl sich im übrigen Krankenhaus sonst niemand ernsthaft für klinisches Qualitätsmanagement interessiert.

Das Buch ist im Ergebnis vieljähriger Führungserfahrung. Es verzichtet darauf, für einzelne Überlegungen oder Prinzipien jeweils eine Quelle anzugeben, zumal deren Herkunft für die Autoren nicht mehr rekonstruierbar wäre. Am Schluss werden einige Fundstellen für weitergehende Informationen angegeben.

Schwerpunktmäßig beschäftigt sich das Buch mit den Dingen, die Qualitätsmanagementbeauftragte selbst zu erledigen und zu verantworten haben. Vier Kapitel geben ergänzende Informationen zu Themen, die eher am Rande der Zuständigkeit von QM-Beauftragten liegen (Kap. 7 „Hygiene“, Kap. 9 „Behandlungsfehler“) bzw. die in einem über die Mindestpflichten hinausgehenden Qualitätsmanagement anfallen (Kap. 5 „umfassendes Risikomanagement“ bzw. Kap. 8 „Zertifizierungen“).

Buch „Medizinisches Risikomanagement“

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Das Buch wendet sich an die Geschäftsführung von medizinischen Einrichtungen, Kliniken und Krankenhäusern.

Das Ziel ririkoaverser Krankenhausorganisation ist trivial: Es ist die Pflicht aller Beteiligten im Krankenhaus, Risiken für den Patienten nach Kräften zu vermeiden. Dies ergibt sich gleichermaßen aus dem mit den Patienten geschlossenen Behandlungsvertrag wie aus den Grundsätzen der ärztlichen Berufsordnung.

Risikomanagement im Krankenhaus ist damit im Wesentlichen eine organisatorische Aufgabe: Es ist gemeinsame Aufgabe der Führungskräfte auf Krankenhausebene sowie auf Abteilungsebene, die genannten Schritte laufend zyklisch abzuarbeiten.

Der Werkzeugkasten dazu ist gut gefüllt. Jede Führungskraft im Krankenhaus weiß, mit welchen Mitteln man diese Aufgaben erledigen kann. Das vorliegende Buch will deshalb auch keine weitere „Systematik des Risikomanagements“ hinzufügen. Vielmehr wird die Sichtweise der Rechtsprechung auf die Krankenhausorganisation dargestellt: Welche Elemente der Risikominimierung stehen dort mit welchen Argumenten im Vordergrund?

Publikationen zum Themenkomplex “Qualitätsmanagement / Risikomanagement”

  • M. Hansis: Medizinische und administrative abteilungsinterne Leitlinien als Grundlage eines Qualitätsmanagementsystems. QualiMed 6 (1998) 8-12
  • M. Hansis, D. Hansis: Qualitätsmanagement an Krankenhausabteilungen. Grundlegende Anforderungen. Unfallchirurg 103 (2000) 1130-1135
  • M. Hansis: Risikoverringerung in der klinischen Praxis. Deutsches Ärzteblatt 101 (2004)A 3008-3010
  • M. Hansis: Risiko- und Beschwerdemanagement im Krankenhaus. HCM 5 (2014) 56
  • M. Hansis: Bedeutung von Dokumentation und Aufklärung in der Patientenbehandlung.
  • M. Hansis: Lassen sich mit mehr Personal Fehler vermeiden? HCM 1:28-29
  • I. Rammoser: Das Undenkbare denken – neue Organisationsformen im Krankenhaus? HCM 6(2015) 32-33

Publikationen zum Themenkomplex “Behandlungsfehler”

  • St. Arens, L. Müller, M. Hansis: Vorgeworfene Behandlungsfehler nach postoperativen Infekten am Bewegungsapparat. Chirurg 69 (1998) 1263-1269
  • M. Hansis: Die Sudeck’sche Dystrophie. Eine unvermeidbare Verletzungskomplikation bei der distalen Radiusfraktur? Zentralbl Chir. 124 (1998) 479 – 482
  • M. Hansis, D. Hansis: Der ärztliche Behandlungsfehler, verbessern statt streiten. ecomed Landsberg, 2001
  • M. Hansis: Koordinationsdefizite als Ursache vorgeworfener Behandlungsfehler. Dt. Ärzteblatt 98 A (2001) 2035-2040
  • M. Hansis: Malpractice in oncology. Onkologie 26 (2003) 535-538
  • M. Hansis: Begutachtung vorgeworfener ärztlicher Behandlungsfehler – das gute Gutachten Med Sach 102 (2006)
  • Stegers, Hansis, Alberts, Scheuch: Der Sachverständigenbeweis im Arzthaftungsrecht Müller, Heidelberg, 2007
  • M. Hansis: Postoperative Wundinfektionen in der Arzthaftpflichtrechtsprechung

Publikationen zum Themenkomplex “Hygiene”

  • M. Hansis, S. Weller: Staphylococcus epidermidis als Infektionserreger in der Unfallchirurgie Infection 12 (1984) 342-344
  • M. Hansis: Wundinfektionen in der Unfallchirurgie, mhp Wiesbaden, 1990 C.v. Hagen,
  • M. Hansis: Verhaltensprobleme in der Krankenhaushygiene Thieme Stuttgart 1994
  • M.Hansis et al.: Changes in hygiene standard and infection rates in a new surgical unit Hyg Med 22 (1997) 226- 238
  • M. Hansis et al: Die chirurgische Verfahrenswahl kompensiert ein erhöhtes Infektrisiko. Nationale prospektive Multizenterstudie bei 1813 Patienten. Akt Traumatol 29 (1999) 144-151
  • M. Hansis: Hygiene zwischen Tradition und Erkenntnis. Ortopäde 33 (2004) 412-415
  • M. Hansis: Früherkennung systemischer Hygieneprobleme. Hinweise für Krankenhausgeschäftsführungen.
  • M. Hansis: Postoperative Wundinfektionen in der Arzthaftpflichtrechtsprechung. 

Publikationen zum Themenkomplex “Zertifizierung”